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Festival n.a.t.u.r. 2012 – natürliche ästhetik trifft urbanen raum

WIR SUCHEN KÜNSTLER!!!

 

Für die mehrtägige Ausstellung im Rahmen des Festivals n.a.t.u.r. suchen wir Designer, Maler, Videokünstler, Fotografen uvm.

Die Ausstellung wird vom 11. – 20. Mai 2012 in verschiedenen Galerien und Veranstaltungsorten in Bochum präsentiert. Die Beiträge und Arbeiten dürfen so vielseitig und innovativ, heterogen und unkonventionell sein, wie das Festival selbst.

Das Festival n.a.t.u.r. – natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum

Über eine Woche werden Vereine, Initiativen und engagierte und begeisterte Einzelpersonen Ihrer Utopie von „natürlichem“ Leben in der Stadt Ausdruck verleihen. Es geht darum, den öffentlichen Raum zu erobern, sich selbst und der Natur mehr Raum zu geben, sich selbst auszudrücken und zu entfalten, in den Diskurs zu gehen, kreativ und kritisch zu sein.

Vom Guerilla-Gardening bis zur Streetart, vom Urban Farming zum Naturschutz, Bewegung, Sport und Partizipation… Dies alles sind mehr als nur Schlagworte!

Wir wollen LEBEN! – GESUND und GLÜCKLICH, FREI und SELBSTBESTIMMT!

Bereits im letzten Jahr fand das Festival n.a.t.u.r. in Bochum statt und brachte über 3000 interessierte Besucher und Aktive mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammen.

Neben der Nennung aller Künstler auf den Printmedien und im Internet, wird darüber hinaus ein Katalog erstellt, der den Künstlern als Referenz dient. Außerdem werden an die drei interessantesten Arbeiten Preise (von insgesamt 600€) vergeben. Eine renommierte Jury und das Publikum werden die besten Arbeiten prämieren.

SCHICKE DEINE ONLINE-BEWERBUNG BIS SPÄTESTENS ZUM 15.03.2012 AN:

info@natur-festival.de

Die Bewerbung sollte folgendes enthalten:

-Beschreibung des Projekts // der Arbeit
-Infos über euch als Künstler
-Referenzen/ Arbeitsproben

 


Festival n.a.t.u.r. im Vorjahr (2011):

Vom 13.05.2011 bis zum 21.05.2011 organisierte “feel vergnuegen” das erste N.A.T.U.R. (“Natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum”)Festival.

“Visionäre und Kreative, Guerilla-Gärtner und solche die es noch werden wollen, Kleingärtner und Naturschützer, Mütter und Kinder, gestaltet eure Stadt! Unter den Prämissen von Ökologie und Ästhetik, Partizipation und Nachhaltigkeit, können wir gemiensam unser Utopia Wirklichkeit werden lassen.” (Eigenwerk Magazin)

Bochum blüht was

“Schon vor Beginn der Festivalwoche konnte Bochum dabei zusehen, wie die Seitenstreifen der städtischen grauen Asphalt- und Betonwüsten erblühten. Schnell betteten sich an der Einfahrt zur Rotunde bereits die ersten Exemplare possierlichen Federviehs auf weichen Rindenmulch. Zwischen bunten Blüten und Zweigen hüpfte es umher und fand im frisch angelegten Blumenbeet eine Alternative zum üblichen Angebot aus Häusergiebeln und Hochspannungsleitungen.

Zur Eröffnung des Festivals ging es zunächst zur Vernissage der N.A.T.U.R.-Ausstellung. Diese ist die ganze Woche über täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Zwei Beamer warfen Pflanzenmotive an die rauhen Steinwände. Im Großformat lockten Aufnahmen diverser Wälder bei Nacht. Danach gaben sich im Inneren des sonst so kühlen Backsteinbaus die Bands „Bantaba“ und „Accord on Bleu“ die Ehre. Die Luftfeuchtigkeit in der Rotunde kratzte bereits an der kritischen Marke als die MusikerInnen zum Hüften-Schwingen auf die Tanzfläche des alten Katholikentagsbahnhofs baten. Bis spät in die Nacht sorgten sie für Stimmung und tanzbare Sounds. Der Schweiß stand sowohl der gesamten Band als auch dem Publikum bis unter die Achseln. Wer eine kurze Abkühlung brauchte, weil es drinnen zu heiß wurde, fand im Außenbereich zwischen Blumentöpfen und Grasnarben das eine oder andere nette Gespräch und grüne Plätzchen. Aber auch im vorderen Galeriebereich ging es etwas ruhiger zu als am Thekentresen oder auf der Tanzfläche.” (bsz-online) Photos by Stefan Stahlschmidt (Visualbeatz.de)

Kollisionen von Natur und Stadt

“Bochum. „Natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum“. Das steckt hinter der Abkürzung desN.A.T.U.R.-Festivals in der Rotunde am Konrad-Adenauer-Platz. Die Eröffnung am Freitag war glänzend besucht, seither ist der ehemalige Katholikentagsbahnhof Schauplatz von Workshops, Vorträgen, Film und Musik. Sehr sehenswert ist die Ausstellung in den unterschiedlichen Räumen des Gebäudes. Hier sind es vor allem fotografische Arbeiten, die das Konzept einer Konfrontation der Natur mit dem urbanen Raum spektakulär bebildern.

Eine der stärksten Arbeiten der großen Schau ist aber eine Installation. In einem alten Schaukasten hat der 1959 geborenen Kölner Biologe und Medienkünstler Klaus Fritze Reagenzgläser mit Pflanzen mit aus Printmagazinen ausgeschnittenen Porträts mehr oder minder bekannter Prominenter kombiniert. Die teilweise exotischen Pflanzen, die in einer Agar/Agar-Nährlösung wachsen, und die Köpfe kollidieren in einem Versuchsaufbau, der nach den Ordnungsprinzipien eines Wissenschaftlers organisiert zu sein scheint. Eine Arbeit, die einerseits die extreme Schönheit der Natur ausstellt, diese aber konterkariert mit Aspekten des Klonens und dem Schaudern ob der unbegrenzten Möglichkeiten einer unkontrollierten Wissenschaft. Den Kontakt zum renommierten Künstler schuf Christoph Kivelitz, inzwischen leider verstorbener Leiter der K.Gallery.

 Superscharfe Nachtaufnahmen

Herauszuheben aus der Fülle interessanter fotografischer Arbeiten ist Thiemo Bögners „Waldraum“. Seine superscharfen nächtlichen Fotografien zeigen Wälder, wie sie heute sind, doch in dieser Form selten wahrgenommen werden.

Über ein irritierendes Eindringen der Natur in den grauen Alltagsraum erzählen Fotografien von Lena Jäger und Ricardo Nunes. Ihre Serie „Grüne Genesung“ zeigt etwa einen Fuchs in einem desolaten Hinterhof oder erstaunliche Vegetation in einer Telefonzelle. Durch diese Montagen bekommen die Bilder ein narratives, dynamisches Moment.

Land-Art

Eine Installation, die der Land-Art zuzurechnen ist, liefern Bianca Wichinghof und Oscar Ledesma. „Odessa“ ist ein rätselhafter und geheimnisvoller Ort, Besucher können auf Bänken Platz nehmen, um ihn wirken zu lassen.

Schon wenn die Besucher sich dem Ausstellungsort nähern, stoßen sie auf einen Blickfang: Die Künstlergruppe „Oskar“ hat einen alten Trabbi umfunktioniert. Aus Motor- und Kofferraum sprießen Blumen, aus dem offenen Schiebedach wächst ein Baum. Die Zeiten ändern sich eben.” (DerWesten)

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